Sehen
wir es ein. Unsere Kleiderschränke sind viel zu klein, die Klamottenauswahl
viel zu groß. Das gilt nicht nur für unseren privaten Kleiderschrank, sondern auch
für die Lageräume der Kleiderkammern. Natürlich ist dies jetzt keine
Rechtfertigung dafür, dass der DRK oder
andere gemeinnützige Verbände einen Großteil der ihnen, für einen guten zweck
überlassenen Kleidung, an private Unternehmen verschachern- nein es sollte uns
zu allererst aufhorchen lassen. Wir
kaufen, kaufen, kaufen, kaufen und viel zu schnell sind wir des neues Kleides
überdrüssig und wollen es wieder los werden. Viele der gespendetem Klamotten
eignen sich zum Beispiel auch überhaupt gar nicht für die Zwecke eines
Obdachlosen oder für Kinder in Afrika. Oder die Sachen sind qualitativ so
schlecht das sie sich nur noch zur Wiederverwertung eigenen. Ein Pluspunkt für die Nachhaltigkeit
aber trotzdem, die Lagerräume des DRK oder der Caritas quellen über vor Schund.
Überlegen wir vorher erstmal oder überprüfen vorher mal auf den Webseiten der
Organisationen was vielleicht generell oder grade gebraucht wird.
Natürlich
ist es einfach seinen „Müll“ schnell mal eben in den Containern zu schmeißen
und sich zu denken:„Ach Mensch, jetzt habe ich aber mal was gutes getan.“
ACHTUNG!
Auch da ist Vorsicht geboten, denn neben den offiziell und nebenbei gesagt
LEGALEN Altkleidercontainern kursieren auch eine Menge ILLEGALER Containern
überall, hier und da herum. Diese Container sind ebenfalls von
Privatunternehmern aufgestellt und dienen einzig allein dem Zweck ohne Umwege
schnell an Altkleider zu kommen, um sie dann ebenfalls für einen guten
Preis in andere , ärmere Länder zu
verkaufen.
Viele
falsche Container lassen sich als solche erkennen, wenn man auf bestimmte Dinge
achtet:
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Hier ein einfaches
Beispiel: Rote Schrift auf weißem Grunde soll bei potentiellen Spendern die
Zugehörigkeit des Containers zu Karitativen Organisationen wie dem DRK
suggerieren. Häufig sind auch typische Symbole wie das rote Kreuz oder eine
Weltkugel die den eigentlich Zweck des Containers verschleiern sollen.
Ebenfalls sollte man sich nicht von extrem plakativen Slogans irre führen
lassen. Zum Beispiel: |
„Kinder
in Not. Helfen sie!!“
„Hilfe
für Erdbebenopfer.“
„Schuhe
für Asien“
Auf
der Website des DRK steht selbst, dass es logistisch gar nicht möglich ist,
Schuhe die in Deutschland gesammelt werden nach Asien oder Afrika zu
transportieren ohne das die Transportkosten ins unermessliche und damit auch
den Produktwert der Ware übersteigen würden. Eine Hilfsorganisation die von
Spenden lebt, ist finanziell gar nicht in der Lage diese Kosten zu tragen.
Schaut
euch die Container genau an, achtet auf
die Aufmachung und Kontaktdaten -wenn es welche gibt. Ist nur eine Handynummer
angegeben die auf Abruf gar nicht vergeben ist, sollten die Alarmglocken
klingeln.
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Hier ein
weiteres Beispiel für eine illegale Organisation
Also?
Spenden geht auf einmal nicht mehr so leicht und schnell von statten wie
anfangs gedacht, oder ? Dennoch, wer wirklich sicher gehen will das seine Klamotten an Bedürftige gehen, der
sollte die Kleidung -nach dem sich vergewissert hat, dass sie auch von nutzen
ist und nicht nur zusätzlich Arbeit verursacht weil sie dreckig, kaputt oder
für die Umstände ungeeignet sind- direkt bei den registrierten Kleiderkammern abgeben oder bei Sammelstellen
die von Kirchengemeinen betrieben werden, denn dort geht Kleidung die übrig
bleibt nicht etwa über einen Ladentisch, sondert wird an weitere
Kirchengemeinden und gemeinnützige Organisationen weitergeleitet.
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